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Die 7 wichtigsten Tipps
Hier gebe ich DIR die 7 wichtigsten Tipps, die du vor und nach der Geburt brauchst.
DIE HEBAMME

Nach der Geburt steht dir die Betreuung einer Hebamme zu. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Nutze diese Hilfe! Sie ist für dich da, kann Stress mindern oder gar vermeiden und beantwortet deine Fragen in dieser neuen Lebenssituation.

Dank meiner Hebamme konnte ich Probleme beim Stillen überwinden und sie nahm mir viele Unsicherheiten im Umgang mit unseren Babys. (Ja, auch beim zweiten Kind betreute uns unsere Hebamme vor und nach der Geburt.)

Die Krankenkasse leitet dir gerne Namen und Telefonnummern weiter.

RUHE

Die ersten 6-8 Wochen nach der Geburt nennt man Wochenbett.

Eine Schwangerschaft und die Geburt gehen nicht einfach an einem vorbei. Dein Baby und du brauchen Zeit sich kennenzulernen. Der Körper möchte sich regenerieren, d.h. die Gebärmutter bildet sich zurück. Bauchmuskeln und Beckenboden versuchen, ihre Aufgaben wieder zu übernehmen und gegen eine Organsenkung zu arbeiten.

Darum solltest du große Anstrengungen und Druckerhöhung der Bauchpresse während der Wochenbettzeit vermeiden, jedoch auch nicht nur herumliegen.

Aktiviere deinen Kreislauf und bringe die Wochenbettgymnastik als festen Bestandteil deines neuen Lebens als stolze Mutter ein.

Alles andere kommt nach den 6-8 Wochen.

BEWEGEN UND GENIESSEN

Sobald du spürst, dass dein Kreislauf und dein Beckenboden ein längeres Stehen und Gehen ermöglichen, genieße das Leben und nimm mit deinem Baby wieder daran teil. Hilf damit deinem Körper sich zu regenerieren. Verlängere deine Spaziergänge, gehe raus und atme die frische Luft ein. Der Sauerstoff ist gut für Mama und Baby.

Die Bewegung fördert die Milchbildung für’s Baby und die Rückbildung deines Körpers. Denk dabei an die fortwährende Anspannung des Beckenbodens.

Passe Tempo und Zeit deiner Verfassung an. Wenn sich der Druck nach unten erhöht, mach eine Pause, um den Beckenboden zu entlasten (am besten im Liegen).

HEBEN, TRAGEN UND ARBEIT ABGEBEN

Solange dein Beckenboden und die Bauchwand noch nicht ausreichend zurückgebildet sind (also die Wochenbettzeit s.o.), ist schweres Heben und Tragen nicht deine Aufgabe.

Lerne Aufgaben abzugeben. Nimm Hilfen an.

Nicht jeder muss sofort euer Baby sehen. Und wenn Besuch kommt, gibt es einfach Wasser oder der Gast holt sich alles selber.

Priorität sind Mama und Baby. Alles andere gibst du am besten ab.

STEIGERE NICHT ZU FRÜH

Ist das Kind erst einmal auf dem Arm und die erste große Freude verflogen, fangen viele Mamas schon wieder an, an ihrem Körper herumzunörgeln.

Ich bitte dich, du hast ein Wunder vollbracht! Es ist jetzt gerade total egal, ob du in die Hosen von vorher passt. Beginne wirklich mit dem Wochenbettprogramm.

Erst wenn du jeden einzelnen Schritt kontrollieren kannst, geht es zum nächsten. Und das ist ganz ganz wichtig. Steigerst du die Belastung zu früh oder schaffst die Basis erst gar nicht, erschwerst du es deinem Körper ungemein, überhaupt irgendwann wieder in die feste Struktur zu finden.

Die geraden Bauchmuskeln sind für längere Zeit tabu! Der Korsettmuskel ist gefragt.

ERNÄHRUNG UND TRINKVERHALTEN

Das Thema Ernährung und Trinken spreche ich extra erst jetzt an, weil es mir wichtig ist, dass du verstehst, dass es hier immer noch um deine Rückbildung und dein Baby geht.

Abnehmen ist noch nicht dran. Bei gesunder Ernährung kommt das automatisch. Gerade, wenn du stillst, ist das Thema „Wasser trinken“ unglaublich wichtig. Doch auch zum Entschlacken und Ausspülen aus deinem Körper ist es von extremer Wichtigkeit. Schaue selber, als Minimum brauchst du 2 Liter Wasser alleine schon für dich.

Wenn du stillst, kommt locker noch ein Liter obendrauf. Also weißt du, wann du deinen Körper unterversorgst und er seine Aufgaben nicht optimal ausführen kann.

Deine Zellen benötigen außerdem genügend Nährstoffe, die du über dein Essen aufnehmen kannst und solltest.

Dies ist ein schweres Thema für jemanden, der bislang seine Informationen aus Werbung und dem Umfeld bezieht. Gerne erzähle ich dir, wie wir (Familie Droste) uns hier ernähren, wie wir unsere Nährstoffdichte extra erhöhen und dadurch das Ergebnis erzielen, dass in unserem Haushalt Krankheiten fast ausnahmslos keine Chance haben und ich nach beiden Schwangerschaften leichter geworden bin als zuvor.

REGELMÄSSIGKEIT AUFBAUEN

Dieser Punkt betrifft alle Bereiche, die du in deinem Leben ändern möchtest. Doch gerade, wenn du deinen Körper hin zu Fitness und Gesundheit transformieren (umformen und verändern) willst, ist Regelmäßigkeit sehr wichtig.

Es ist besser, du führst zuerst kleine Trainingszeiten täglich durch und beginnst zum Beispiel bei den Essgewohnheiten mit dem Frühstück.

Lass diese Veränderungen eine Selbstverständlichkeit werden. Das ist wesentlich effektiver als einmal lange zu trainieren und danach keine Lust mehr zu haben, oder von heute auf morgen auf sämtliche Nahrungsmittel zu verzichten.